Erfolge

Eine Herausforderung stellt die Beantwortung der Frage nach Erfolgen einer Tätigkeit dar. Erfolge haben immer viele Väter und Mütter und bei den auf dieser Seite dargestellten Leistungen ist es genauso. 

 

In meiner Aufgabe als ehrenamtlicher Beauftragter für Menschen mit Behinderungen konnte ich in unterschiedlicher Weise und Intensität zum jeweiligen Gelingen beigetragen. Mit der Veröffentlichung unser aller Erfolge auf dieser Internetseite möchte ich aber ganz ausdrücklich die Leistungen der vielen anderen engagierten Beteiligten würdigen und diese bei den einzelnen Themen auch nach bestem Wissen und Gewissen nennen. 

 

Dieses soll ein kurzer informativer Leistungsüberblick sein. Für Interessierte stehen auch die jeweiligen Jahresberichte zur Verfügung. 

 

2018 / Schwerinordnungausweis

Um der sprachlichen Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen entgegenzuwirken, wurde dem Vorschlag einer Schülerin aus dem Kreis Pinneberg gefolgt, eine Hülle für den Schwerbehindertenausweis anzubieten, die bei Nutzung den Begriff „Schwerbehindertenausweis“ verdeckt und durch das Wort „Schwerinordnungausweis“ ersetzt. Die Hülle kann über die Servicetelefonnummer 115 kostenfrei abgerufen werden.
Am Ergebnis Beteiligte:
Schülerin aus dem Kreis Pinneberg
Kreisverwaltung

2018 / Kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen

In verschiedenen Kommunen sind kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen bestellt oder ernannt worden. Somit besteht sukzessive die Möglichkeit, die Belange von Menschen mit Handicaps auch in den politischen Prozess von Kommunen einzubringen. In folgende Kommunen sind bereits Beauftragte benannt:

 

Am Ergebnis Beteiligte:

kommunale Verwaltungen
Vertreter der politischen Parteien in den kommunalen Parlamenten

19.11.2018 / Fokusgruppe Inklusion

Zur Begleitung der Umsetzung und zur Schwerpunktsetzung wurde im Rahmen der Sozialplanung des Kreises eine Fokusgruppe Inklusion eingerichtet. Die Mitglieder setzen sich u.a. auch aus Betroffenen zusammen. Die Fokusgruppe erarbeitet Vorschläge zur Einbringung in die Sozialplanung, um die Umsetzung der im Aktionsplan genannten Maßnahmen in konkretes Handeln zu überführen.
Am Ergebnis Beteiligte:
Kreisverwaltung
Mitglieder der Fokusgruppe Inklusion

14.11.2018 / Ergänzende Unabhängige Teilberatungsstelle (EUTB)

Mit finanzieller Unterstützung des Bundes ist im Kreis Pinneberg eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatungstelle (EUTB) entstanden. Träger ist die Alzheimergesellschaft, die bereits den Pflegestützpunkt im Kreis betreibt und sicherstellt, dass die EUTB eine unabhängige Beratung anbietet. Die EUTB hat folgende Kontaktdaten:
EUTB Kreis Pinneberg
Hamburger Straße 160
25337 Elmshorn
Tel.: 04121-898580-0
Fax: 04121-898580-9
Weiterführende Informationen zur Aufgabe einer unabhängigen Beratungsstelle finden Sie hier.

Am Ergebnis Beteiligte:

Alzheimergesellschaft

Kreisverwaltung

politische Vertreter der Parteien des Kreistages


06.05.2018 / Behindertenpolitische Sprecher

Die im Kreistag vertretenen politischen Parteien sind der Forderung aus dem Aktionsplan, behinderungs- bzw. sozialpolitische Sprecher zu benennen, nachgekommen:
Fraktion Name Adresse Mail Telefon
SPD  Hans-Peter Stahl

Liether Feldstr. 21

25336 Elmshorn

hp.stahl@gmx.de

hans-peter.stahl@awo-sh.de

0175-8320046

04101-585710 (dienstlich)

CDU Sonja Wehner

Op de Barg 4

25491 Hetlingen

info@wehner-it.de

SonjaWehner-cdu@wehner.net

0177-7616901

04103-1880871 (privat)

Bündnis 90/Die Grünen Susanne von Soden-Stahl

Liether Feldstr. 21

25336 Elmshorn

susanne.vonsoden@arcor.de

susanne.von.soden@awo-sh.de

0173-4737757

04121-649159 (privat)

FDP Jan-Ralph Bockisch

Henry-Dunant-Ring 12e

25335 Elmshorn

ralph.bockisch@fdp-pi.de

0176-22917681

Die Linke Heike Maser-Festersen

Buchenweg 18

25337 Elmshorn

festersen1@aol.com

0170-5631443

04121-7896378

KWGP Hans-Peter Keller

Fröbelstr. 17

25421 Pinneberg

kontakt@hpkeller.de

0177-5656900

AfD        

Am Ergebnis Beteiligte:

Teilnehmer Aktionsplan
Vertreter der politischen Parteien im Kreistag des Kreises Pinneberg

05.05.2018 / Beteiligung am politischen Prozess
Die zur Kreistagswahl angetretenen Parteien sind aufgefordert worden, drei konkrete Fragen zum Thema Inklusion zu beantworten. Die Ergebnisse und die Wahlprogramme sind auf dieser Internetseite veröffentlicht, um Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am politischen Prozess zu erleichtern.

19.01.2018 / UN Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)

 

Thema: 

Erstellung eines Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-BRK im Kreis Pinneberg

 

Erreichtes Ergebnis: 

Aktionsplan mit 55 priorisierten Massnahmen und 238 nicht priorisierten Maßnahmen

 

Download Aktionsplan des Kreises Pinneberg: https://www.beauftragter-pi.de/aktionsplan-un-brk/

 

Am Ergebnis Beteiligte:

Über 100 Personen aus Verwaltung, Organisationen, Betroffenen, betroffene Familienangehörige und Bürger*innen

 


08.09.2017 / Beteiligung am politischen Prozess

 

Thema:

Unterstützung für eine Wahlentscheidung zur Bundestageswahl

 

Erreichtes Ergebnis:

Podiumsdiskussion mit zur Wahl stehenden Bundestagsabgeordneten über die Themen Bundesteilhabegesetz, Inklusion u.a.

 

Am Ergebnis Beteiligte:

  •   Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen im Kreis Pinneberg gemeinnützige GmbH (Werkstatt Eichenkamp)
  •   Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein e.V. (Werkschiff)
  •   Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD)
  •   Dr. Michael von Abercron (CDU)
  •   Olaf Klampe (FDP)
  •   Cornelia Möhring (DIE LINKE)
  •   Wilfried Osterkamp-Andresen (Grüne)

09.06.2016 / Pinneberger Erklärung (Zurverfügungstellung von Wohnraum für Menschen mit Behinderung)

 

Erreichtes Ergebnis: 

 

Problemlagen:

  • Viele Menschen mit Behinderungen können unter bestimmten Bedingungen selbständig leben 
  • Wohnungen sind barrierefrei bzw. – arm, aber nicht brauchbar für Menschen mit Behinderungen 
  • Anzeigen enthalten nicht ausreichend Informationen zur Barrierefreiheit
  • Vermieter scheuen Verträge mit Behinderten wegen möglicher Problemlagen
  • Fehlende Kenntnis zu Behinderungsarten bei Vermietern

 

Lösung:

Die Beteiligten haben sich darauf geeinigt, dass bei Anfragen nach speziellem Wohnraum bei den Organisationen, die Menschen mit Behinderungen betreuen, ein Suchprofil ausgefüllt und den Wohnungsunternehmen zugesandt wird. Wohnungsunternehmen suchen im Bestand und im frei werdenden Bestand nach entsprechend passenden Angeboten und bieten diese Wohnungen an. Sofern die Menschen mit Behinderungen es wünschen, begleiten die Organisationen den gesamten Prozess bis zum Vertragsabschluss.

 

Am Ergebnis Beteiligte:

  • Wohnungsgesellschaft m.b.H Th. Semmelhaack
  • Lebenshilfe für Behinderte e.V. OV Pinneberg und Umgebung
  • Neue GeWoGe Wohnungsbaugenossenschaft eG
  • Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
  • Eigenheim Wohnungsgenossenschaft eG
  • Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen im Kreis Pinneberg gemeinnützige GmbH
  • Stiftung „Wir helfen uns selbst“
  • Großstadt-Mission-Hamburg-Altona e.V.
  • ADLERSHORST Baugenossenschaft eG
  • Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Schleswig-Holstein e.V RV Pinneberg-Steinburg
  • NEUE LÜBECKER Norddeutsche Baugenossenschaft eG
  • Kreisseniorenbeirat des Kreises Pinneberg

Link zur Pinneberger Erklärung: https://www.beauftragter-pi.de/pinneberger-erklärung/

 

Update 13.05.2018

Zwischenzeitlich sind noch folgende Organisationen der Pinneberger Erklärung beigetreten:

  • Paritätische Pflege Schleswig-Holstein gGmbH
  • Stiftung Das Rauhe Haus
  • Stiftung Arbeiterkolonie Schäferhof
  • Bauverein der Elbgemeinden eG